Mein Linktipp Nr. 1: Warum Übersetzungen eigentlich Originale sind — Mein Traum vom eigenen Buch

2019-02-03T18:28:44+01:0015. Januar 2019|Tags: , , , , , |

Ich habe mir heute gedacht, ich stöbere mal ein bisschen auf WordPress herum auf der Suche nach Artikeln, die von Übersetzern stammen oder vom Übersetzen handeln. Dabei bin ich auf den nachfolgenden Artikel gestoßen, den ich als Balsam für die Seele erachtete.

Warum Übersetzungen eigentlich Originale sind — Mein Traum vom eigenen Buch

Der Autor Michael Behr würdigt darin den Artikel „Romeo eine reinsemmeln“ – Warum Übersetzungen eigentlich Originale sind 

Nur finde ich es wichtig, mal zu betonen, was es ohne Übersetzer alles nicht gäbe. Gäbe es Handel jeglicher Art? Kulturellen Austausch? Oder ganz profan: Die Bibel? Ich stelle mir solche Fragen immer, wenn ich darüber wundere, sobald ich gefragt werde, warum ich eigentlich Übersetzerin bin. Noch schlimmer, ich werde sogar gefragt, wozu wir Übersetzer überhaupt bräuchten. Du kannst Dir das nicht vorstellen, aber der prozentuale Anteil derer, die nicht verstehen, wieso ich so etwas mache, wo doch „jeder“ Englisch kann, ist fast genauso hoch wie der Anteil derer, die beeindruckt von mir und meiner Arbeit sind.

Und dann denke ich daran, wieviele Menschen auf Amazon einkaufen. Oder fernsehen. Oder lesen. Ja, natürlich könnten wir alle Englisch sprechen bzw. lernen, aber tun wir das? Ist es nicht schöner und, weil das heute nicht oft genug betont wird, nutzerfreundlicher, wenn der oder die Deutsche bequem einkaufen, fernsehen, lesen, sich austauschen kann, wenn er/sie es in seiner/ihrer Muttersprache tut?

Ich schätze, dass sehr, sehr viele Branchen von sich denken, dass sie nicht genug gewürdigt werden. Ich wage jetzt aber einfach mal zu behaupten, dass es neben der Pflegebranche (ganz klassisch) nur wenige Branche gibt, die das von sich behaupten können, und dazu zähle ich ganz klar die Übersetzerbranche. Im Übrigen kann davon ausgegangen werden, dass ich auch Dolmetscher jedes Mal mit einbeziehe, wenn es um die Fremdsprachenbranche im Allgemeinen geht, denn was Dolmetscher eigentlich tagtäglich leisten, ist eine Meisterleistung ohnegleichen. Ich weiß es, ich hab’s im Studium auch gelernt.

Ich werde in Zukunft noch öfter Beiträge teilen. Diese sind stets mit „Linktipp Nr. X:“ gekennzeichnet, können aber auch über die Kategorie „Linktipp“ gefiltert werden, sodass ihr z. B. nur Artikel dazu lesen könnt.

Lass mich in Form von einem Kommentar wissen, was Du zu diesen Artikeln und zu meinem eigenen Gedankengang denkst.

PS und Offtopic: Ich mag Ausrufezeichen im Internet oder in E-Mails gar nicht. Das schreit einen dann förmlich an. „Hinterlasst eure Gedanken!“ oder „Vielen Dank!“ – aua, siehst Du, was ich meine? Ich finde, wir benutzen viel zu viele Ausrufezeichen.

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